Matthias Georg Monn (1717 - 1750)


Über den Komponisten, der bereits im Alter von 33 Jahren am "Lungendefekt" verstarb, weiß man sehr wenig. Dokumentiert sind lediglich Stellungen als Organist, zunächst inbei Wien. Des Weiteren wirkte er in der gleichen Funktion im niederösterreichischen Melk und später an der Karlskirche im Wiener Bezirk Wieden. Er soll sein Leben lang gekränkelt haben und immer schwarz gekleidet gewesen sein.

Seine Werke jedoch zeigen ihn als erfindungsreichen Meister, vor allem im Bereich der Instrumentalmusik. Seine Werke entstanden hauptsächlich im letzten Lebensjahrzehnt. Sie sind ein österreichisches Gegenstück zu den Experimenten der Mannheimer Schule, die sich zur gleichen Zeit am Rhein zu entwickeln begann. Monn stand in seinen Konzerten, Sonaten und Sinfonien deutlich unter dem Einfluss der neuesten Entwicklungen aus Italien. Er sprach eine Sprache, an die Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart unmittelbar anknüpfen konnten.

Quelle: Wikipedia

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